Archiv für Oktober 2009

Suicide Sauces Chili Extract Special Edition

Sonntag, 18. Oktober 2009

Suicide Sauces hat ein Chili Extract kreirt, welches mit Orangensaft- und Maracujasaftkonzentrat verfeinert wurde. Das Chiliextrakt wird in einer Glasflasche zu 50ml angeboten und bietet etwa 175.000 Scoville Einheiten.

Das Extrakt hat ein sehr feines Aroma und ist nur in begrenzter Menge zu haben.

Dieses und andere Chiliextrakte finden Sie in unserem Shop in der Kategorie Chiliextrakte: http://www.zungenfeuer.de/Chiliextrakte

Suicide Sauces Chili Extrackt

Suicide Sauces Chili Extrackt

Chili – Botanik und Genetik

Samstag, 17. Oktober 2009

Botanische Bestimmung

Es existieren insgesamt eine Unzahl von Chili-Unterarten und Varietäten. Mehr als 300 sind bisher bekannt, davon stammen über 200 aus Mexiko. Ein großer Teil gehört Chili, Paprika und Peperoni an. Diese stammen alle aus der Pflanzenfamilie Capsicum. Dieser wiederum entstammt aus der Großfamilie der Nachtschattengewächse Solanaceae. In dieser sind so bekannte Mitglieder zu finden wie die Kartoffel, Tomate, aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche. Dies gibt auch zu verstehen, warum die Früchte der Chili-Pepper in dem Sinne keine Schoten wie bsp. Erbsenschoten sind. Sie ist eine Beerenfrucht, wie die Tomate, auch wenn wir sie oft anders bezeichnen. Pfeffer, ein ganz bekanntes Gewürz, hat mit Capsicum wiederum garnichts zu tun, es gehört zu einer ganz anderen Gattung, nämlich der Pfeffergewächse Piperaceae. Pfeffer stamd aus Südindien, wobei Chilipfeffer nachweislich aus Mittel- bzw. Südamerika stammt. Die Schärfe des Pfeffers stammt aus dem Inhaltsstoff Piperin, und nicht aus Capsaicin. Der ureigene Wirkstoff der scharfen Paprika heisst Capsaicin. Unterscheiden tut der Konsument Hot Peppers ganz besonders anhand der Schärfe, und mit zuhilfenahme einer küchenpraktischen Skala, auf der alles von milderem Gemüse bis hin zu scharfer Gewürzpaprika zu finden ist. Hierbei findet jedoch nur eine Laienqualifiezierung statt, die mit einer wissenschaftlichen in keinster Weise übereinstimmend ist. Selbst Wissenschaftlern fällt es jedoch schwer, alle Sorten einwandfrei zuzuordnen.

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Nährstoffe von Chilipflanzen

Samstag, 17. Oktober 2009

Nährstoffe

Das Vitalstoffpaket Paprika besteht etwa zu 90% aus Wasser. In ihr verbinden sich viele Ballaststoffe mit wenig Kalorien. Dies ist ein sehr gesunder Leckerbissen: 14kcal (grüne Paprika), 20kcal (rote Paprika) und 40kcal (Gewürzpaprika). Der kleine Kalorienunterschied zwischen den Sorten kommt daher, weil die unreifen grünen Schoten nicht soviel Zucker enthalten. Die roten äußeren enthalten hier mehr an Zucker. Die Gewürzpaprika besteht aus konzentriertem Fruchtfleisch, enthält also weniger Wasser. Der Verzehr von scharfen Chilis bringt lt. wissenschaftlichen Erkenntnissen den Stoffwechsel in Schwung, was widerum den Grundumsatz steigert. Also werden dadurch mehr Kalorien verbrannt. Daher sollten sie lieber eine herzhafte Küche mit viel Paprika und Chili bevorzugen, anstatt sich um Gewichtszunahme zu sorgen. So benötigen sie auch nicht viel Fett um Geschmack ins Essen zu bringen.

Viel Erfrischung bringt ein komplexer Nährstoffcocktail bsp. in Salaten, Knabberzeug oder einfach zu Saft gepresst. Schlemmen macht ebenfalls zufrieden, ganz gleich ob rohe oder gekochte Früchte verwendet werden. Püriertes Paprikamark ist sehr vielseitig einsetzbar: egal ob aufs Brot gestrichen, in einen Gemüsesaft eingerührt oder einfach als Paste serviert. Ebenfalls kann man es sehr gut für Suppen und Saucengrundlagen und viele pikante Dips und Salsas verwenden.

Suicide Saucen bei zungenfeuer

Samstag, 17. Oktober 2009

Heute haben wir die Zusage des Herstellers Suicide Sauces bekommen, und werden in wenigen Tagen die Suicide Saucen in unserem Shop listen.

Suicide Sauces liefert uns 5 verschiedene scharfe Saucen :

  • Stinger
  • Tongora
  • BBQ Habanero Sauce
  • Hot Habanero BBQ
  • Cranberry Hot Sauce

Außerdem werden wir einen kleinen Posten der SPECIAL EDITION – Suicide Sauces EXTRAKT anbieten. Dieses Chiliextrakt kommt mit 175.000 SCU (Scoville Units) und beieindrukt einerseits mit seiner Schärfe und andererseits auch mit den verwendten Inhaltsstoffen mit denen das Chiliextrakt verfeinert wurde : Maracujasaftkonzentrat und Orengansaftkonzentrat.

Das Suicide Sauces Extrakt wird in einer 50ml Flasche geliefert und ist nur einer sehr begrenzten Stückzahl verfügbar.

Zungenfeuer im Radio

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ab November ist es soweit … unsere Werbung startet bei sunshine live im Radio.

Wen der Jingle interessiert kann ihn sich hier schonmal anhören.

Radiowerbung von Zungenfeuer

Radiowerbung von Zungenfeuer

Chili als Kräutertee Zutat

Freitag, 09. Oktober 2009

Chili – nicht nur ein herrlich scharfes Gewürz, sondern eine besondere Zutat in edlem Kräutertee

Scharfes Essen mit Chilis und Pfeffer ist eine wahre Köstlichkeit, deren gesunde Wirkung einen willkommenen Nebeneffekt darstellt. Ein ganz besonderer Genuss erwartet die Besucher in einem China oder Thai Restaurant – die Auswahl an Gerichten, die mit Chili und Curry scharf gewürzt sind und denen durch Zitronengras und Kokosmilch eine besonders exotische Note verliehen wird, ist dort geradezu enorm. Doch nicht nur scharf essen ist gesund, zu einem köstlichen und geschmackvollen Mahl beim Thai oder beim Chinesen gehört eine schöne Kanne Tee.

Egal ob Yasmin-Tee oder grüner Tee – beide schmecken nicht nur sehr lecker, sondern sind gleichzeitig auch noch gut für die Gesundheit. Kräutertee, Ingwer Tee, schwarzer Tee oder weißer Tee – die unterschiedlichsten Arten an Tee laden zum Probieren und Genießen ein. Doch eine ganz besonders überraschende Tee Komposition ist Tee mit Chilis. Kaum vorstellbar, dass Chilis, die einer Speise die leckere Schärfe und Würze verleihen, in einem Tee besonders gut zur Geltung kommen. Verschiedenste Kräutermischungen, die durch Zitronengras, Orangenschalen, Pfeffer und Chili angereichert sind, erweisen sich als genussvolle Köstlichkeiten. Wichtig ist, dass kein raffinierter, weißer Zucker zum Tee gegeben wird. Tee sollte entweder ganz ohne Süße getrunken werden oder durch Honig oder Kandis Zucker gesüßt werden, um einen herrliches und gleichzeitig gesundes Geschmackserlebnis zu genießen.

Manchen Gästen kann es im China oder Thai Restaurant durchaus passieren, dass das Essen zu scharf ist oder die tatsächliche Schärfe von frischen Chilis und rotem Curry schlichtweg unterschätzt wird. Dann sollte jedoch keinesfalls sofort zu dem leckeren Tee gegriffen werden, um das Brennen zu lindern. Besser ist es, das Brennen auf der Zunge und im Mund durch puren Reis oder Brot zu bekämpfen und erst später Tee oder Wasser zu trinken.

chili im krautertee

chili im krautertee

Nährstoffe in Chili

Freitag, 09. Oktober 2009

Das Vitalstoffpaket Paprika besteht etwa zu 90% aus Wasser. In ihr verbinden sich viele Ballaststoffe mit wenig Kalorien. Dies ist ein sehr gesunder Leckerbissen: 14kcal (grüne Paprika), 20kcal (rote Paprika) und 40kcal (Gewürzpaprika). Der kleine Kalorienunterschied zwischen den Sorten kommt daher, weil die unreifen grünen Schoten nicht soviel Zucker enthalten. Die roten äußeren enthalten hier mehr an Zucker. Die Gewürzpaprika besteht aus konzentriertem Fruchtfleisch, enthält also weniger Wasser. Der Verzehr von scharfen Chilis bringt lt. wissenschaftlichen Erkenntnissen den Stoffwechsel in Schwung, was widerum den Grundumsatz steigert. Also werden dadurch mehr Kalorien verbrannt. Daher sollten sie lieber eine herzhafte Küche mit viel Paprika und Chili bevorzugen, anstatt sich um Gewichtszunahme zu sorgen. So benötigen sie auch nicht viel Fett um Geschmack ins Essen zu bringen.

Viel Erfrischung bringt ein komplexer Nährstoffcocktail bsp. in Salaten, Knabberzeug oder einfach zu Saft gepresst. Schlemmen macht ebenfalls zufrieden, ganz gleich ob rohe oder gekochte Früchte verwendet werden. Püriertes Paprikamark ist sehr vielseitig einsetzbar: egal ob aufs Brot gestrichen, in einen Gemüsesaft eingerührt oder einfach als Paste serviert. Ebenfalls kann man es sehr gut für Suppen und Saucengrundlagen und viele pikante Dips und Salsas verwenden.

Vitalstoffe
Die Gemüsesorte mit dem höchsten Vitamin C- Gehalt ist Paprika. Je reifer, desto mehr Gehalt hat sie. Nimmt man beispielsweise einen Fruchtschnitz von 100g, so sind zwischen 25 – 140mg (grüne Früchte) und 150 – 400mg (rote bzw Tomatenpaprike) zu finden. Das ist eindeutig mehr als in Citrusfrüchten. Auch in Pulver (nicht abgelagert) ist das Vitamin noch immer nachweisbar.
Krankheiten kann man mit dem Tagessoll von 100mg Vitamin C vorbeugen. Hierdurch wird das Immunsystem gestärkt. Mit Paprika erreicht man diesen Wert sehr schnell. Der Carotingehalt (Pflanzenfarbstoff), wird in Verbindung mit etwas Öl oder Fett zu Vitamin A umgewandelt, erhöht sich bei der Frucht mit zunehmender Reife. Die Zunahme an rotorangenen Pigmenten ist ebenfalls ersichtlich. Bei 100g frischer Frucht, sind von ca. 1mg (Grünfrucht) bis 30mg (Rotfrucht) 0,15 bzw 3,5mg Beta-Carotin. Beim Kochen und vorherigem zerkleinern wird dieses Vitamin für den Körper leichter zu verwerten. Gegen zellschädigende Genussgifte ist es wirksam und ebenfalls gut und notwendig für gesunde Haut und Augen. Eine Ergänzung für das vitalitätssteigernde Trio ist Falvonoide (Vitamin P). Diese sekundären Pflanzenstoffe sind Mikronährstoffe und entweder gelb, rot, blau oder violett färbend. Sie gestalten einerseits das Nahrungsmittel farblich und geschmacklich und haben zudem positive Nebenwirkungen auf die Gesundheit.

Sie fangen also, als Antioxidantien, sog. freie Sauerstoffradikale. In diesem Sinne überführen sie durch Umweltgifte oder UV-Strahlung entstandene reaktive Verbindungen in verträglichere. Dadurch wird die Zelle vor Schaden bewahrt. Zumeist sind diese Flavonoide in der Randschicht der Frucht zu finden. Daher sollte man auf Häuten bzw Schälen der Schoten verzichten.

Vom Umgang mit der Schärfe von Chili

Freitag, 09. Oktober 2009

Vorbeugungsmaßnahmen

Zumeist wird jedoch fälschlicherweise von dem “scharfen Samen” der Chili gesprochen. Hierbei reichert sich aber am wenigsten Schärfe an, man kann dies vorallem dadurch mildern, dass man die Scheidewände entfernt. Es ist so immer noch das maximale Aroma gegeben, selbst bei reduzierter Schärfe lenkt nichts vom Geschmack der Speisen ab. Die richtige Dosis an Schärfe kann das Geschmackserlebnis intensivieren. Ebenfalls ist es so, dass der Scharfmacher Capsaicin nur die wärmeempfindlichen Nerven (sorgt für mehr Durchblutung) reizt, und nicht die Geschmackszellen. Ein besonderer Tipp für alle Chililiebhaber: Seien sie lieber vorsichtig mit ihren Gästen und würzen sie lieber später am Tisch nach. Hierfür bieten sich alltägliche Dinge wie eine Gewürzmühle, Hot-Sauce oder aber auch das obligatorische Fläschchen Tabasco. Wichtig ist auch, dass die Chilidosis von Beginn an langsam gesteigert wird, damit mit etwas Glück die zunächst unreif geernteten und weniger scharzen Chilis gegessen werden. Je mehr davon gegessen werden, desto mehr wird sich der Gaumen an die Würze gewöhnen und nach mehr verlangen.

Besonders geschützt werden vor Capsaicin müssen der empfindliche Nasen- und Augenbereich, sowie die Schleimhäute. Denn anders als beim Geschmack, findet hier eine Abhärtung nicht statt. Daher sollten sie während der Nahrungsaufnahme nicht ins Gesicht fassen, und versuchen die Dämpfe nicht einzuatmen. Zum Schluss sollten die Hände mit Seife gewaschen werden, am besten sollten jedoch gleich Latexhandschuhe getragen werden. Die gebrauchten Werkzeuge, wie Schneidbretter etc. müssen sorgfältig gespült werden. Ebenso muss drauf geachtet werden, die schärferen Sorten kindersicher aufzubewahren. Bei ganz extrem scharfem Chili, welcher nur mit Pipette dosiert wird, sollte man die Augen zusätzlich vor Spritzern mit einer Brille schützen.

Nachträgliche Entschärfer
Sollte ein Gericht einmal zu scharf gewürzt worden sein, so lassen sich zb passende Helfer finden. Dies muss jeweils zum aktuellen Charakter des Gerichts passen. Beispielsweise sind in der TexMex Küche folgende Entschärfer angebracht: Avocados, Tomaten, Mais, Bohnen, Käse; geschmolzener Käse. Nicht umsonst ist oft geschmolzener Käse in Gerichten, die mit viel Chili angereichert sind eine Zutat. Wenn sie eine asiatische Küche bevorzugen, eignet sich in dem Fall: Kokosmilch, Reis, Nudeln, Banane und Sojaprodukte. Natürlich können in jedem Fall auch allgemein Kartoffeln mit gekocht werden. Nachdem diese etwas von der Schärfe absorbiert haben, können sie auch wieder entfernt werden. Dasselbe können sie auch bei versalzenen Gerichten machen.

“Hilfe, es brennt !”

Was man in keinem Fall tun sollte, wenn es richtig brennt in der Mundhöhle, ist das Ausspülen mit Wasser. Dieses kühlt zwar zunächst die Zunge, danach verteilt sich jedoch das wasserunlösliche Capsaicin in der ganzen Mundhöhle. In dem Fall sollte man lieber zu Milch, Kefir, (saurer) Sahne oder Joghurt greifen. Hierbei ist der positive Effekt, dass die Milcheiweiße mit dem Capsaicin emulgieren zu einer Eiweißverbindung, die in Milchprodukten ja sowieso vorliegt. Ebenfalls lassen sich mit der Hilfe der voran genannten Produkte zu scharf gewürzte Gerichte auch noch im nachhinein abmildern und gleichzeittig abbinden. Eine Zuflucht kann man auch noch im Zucker finden, zb. ein Löffel Nuss-Nougat-Creme, Schokolade, Pralinen oder ganz einfach Bonbons lutschen. Man kann auch alternativ direkt zum Dessert übergehen. Was mitunter auch noch zum aufsaugen des Brennstoffes und damit zu einer Erleichterung führt, ist etwas stärkehaltiges wie Brot und Tortillas gepaart mit viel Bier. Beispielsweise wird in China weißer Reis als “Besänftiger” verwendet, in Vietnam dagegen “heißer” Tee. Dagegen wird im Orient lediglich Zitronensaft verwendet, und in den USA hauptsächlich Sour Cream. Wichtig ist, je länger sie sich diese “Ersthelfer” im Mund zergehen lassen und je kälter sie sind, desto besser wird es.

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