Chili – scharf und gesund

Scharfes Essen liegt im Trend. Nicht nur Currywurst wird mit Schärfe versetzt, um Kunden anzulocken. Auch viele andere Gerichte gibt es mittlerweile auch in scharfen Variationen. Das beliebteste Gewürz, mit dem man dem Essen die gewisse Schärfe verleihen kann ist Chili.
Die Schärfe einer Soße wird in Scoville-Einheiten angegeben, benannt nach dem Wissenschaftler Wilbur L. Scoville, der ein Verfahren zur Messung der Schärfe entwickelt hat. Laut seinen Forschungen sind Habanero und Scotch Bonnet die schärfsten Sorten.
Doch hingegen der Annehmung, Schärfe sei ein Geschmack, handelt es sich bei dem “Geschmack” von Chili lediglich um einen mehr oder weniger brennenden Schmerz. Dieser Schmerz sorgt in geringen Mengen zu Adrenalin- sowie Endorpienausschüttungen und ist daher gut für Laune und Körper. Doch wird zu viel oder zu scharfe Chili verzehrt, so kann es zu Kreislaufstörungen oder sogar Bewusstlosigkeit kommen.
Chili ist Geschmackssache. Während man in dem einen Land kaum ein scharfes Essen findet, ist man in einem anderen Land, wie zum Beispiel Indien froh, wenn man überhaupt irgendein Gericht halbwegs essen kann, ohne das die Augen vor Schärfe anfangen zu tränen. So ist der Gebrauch von Chili auch als eine Tradition anzusehen, die sich immer weiter ausbreitet.
Grundsätzlich ist der Verzehr von Chili, scharfem Essen und scharfen Soßen als gesund anzuerkennen. Diese scharfe Frucht reinigt den Magen und sorgt für gute Laune. Doch wenn man scharfe Gerichte nicht gewohnt ist, sollte man sich langsam an schärfere Gerichte gewöhnen, um eine Überbelastung des Körpers zu vermeiden.

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