Mit ‘capsaicin’ getaggte Artikel

Die Wirkung von Chili auf die Psyche

Mittwoch, 30. Juni 2010

Bewusstseinsveränderung
Menschen suchten schon immer Pflanzenwirkstoffe mit bewusstseinserweiternden Eigenschaften. Chilli- Pepper ist solch eine psychotrope Pflanze, denn sie zieht die Aufmerksamkeit von Gewohnheitsmustern des Denkens und der Vorstellung ab, um sie auf eine plötzliche Empfindung- scharf und beißend- zu lenken. Während man für einen Moment die Alltagsrealität vergisst, erwächst eine intensive Wahrnehmung von Wärme und Nahrung in der Mundhöhle. Das Hirnzentrum, das auf die Nervenreizung des Alkaloids Capsaicin reagiert, ist dasselbe welches für Glücksgefühle zuständig ist. Man könnte von einem Belohnungskern sprechen, wobei es egal ist, ob dieser psychisch oder chemisch ( z.B. durch Drogen) angesprochen wird. Ist die Schärfeempfindung abgeklungen, stellt sich deshalb nicht nur schmerzdämpfende Entspannung ein, sondern sogar leichte Euphorie.

Nach dem Verzehr solcher Chiligerichte, die einem das Wasser aus Nase und Augen treiben, ist man entspannt und leicht angeheitert. Die “brennenden” Zunge, wird vom Körper als Schmerz wahrgenommen, er reagiert mit einer Ausschüttung von Endorphinen ( körpereigene Hormone), welche ein Wohlgefühl auslösen und Schmerzen killen (ähnlich dem Morphium). Deshalb kann man Hot -Peppers unterstützend gegen leichte Depressionen einsetzen.

“Some like it hot”
Capsaicin wohnt ein Suchtpotential inne, weil es zur Toleranzbildung kommt. Aufgrund dieses Gewöhnungseffekts der Geschmacksnerven, muß die Dosis erhöht werden um weiterhin den Reiz genießen zu können. Diese Sucht ist jedoch ungefährlich, weil sie nicht abhängig macht. Mittlerweile gibt es eine wachsende Gemeinde sog. Chiliheads, welche Chili, freiwillig, in solch hohen Dosen verspeisen, dass man meinen könnte, sie wollten sich masochistisch Gewalt anzutun. Das ist nicht der Fall- außer vielleicht bei extremen Schärfegraden- im Vordergrund steht v.a. die Mobilisierung der Geschmacksnerven.

Anders als oft behauptet, tötet Capsaicin diese nicht ab, sondern steigert das Geschmackserlebnis, durch Mehrdurchblutung und damit Erwärmung des Gaumens. Daher resultiert wohl auch die aphrodisierende (die sexuelle Kraft fördernde) Wirkung von Chilispeisen: die Ausschüttung von Glückshormonen verbindet sich mit der allgemeinen Kreislaufanregung. Im Spielfilm “Chocolat” werden Chilis, kombiniert mit Schokolade, als Förderer der Lebenslust gepriesen. Um es auszuprobieren genügt ein Gang in die Naschabteilung eines Warenhauses oder in die nächste Konfiserie…

Scharf ist kein Geschmack

Sonntag, 13. Juni 2010

Als scharf bezeichnen wir die Empfindung im Mund, die beim Verzehr von Chilis, scharfen Saucen, Pfeffer, Meerrettich und anderen Lebensmittel auftreten. Dabei ist scharf an sich kein Geschmack. Im Mundraum sind nicht die für den Geschmack zuständigen Papillen eingebunden sondern eher Zellen, die für den Transport von Hitze und Schmerzempfinden zuständig sind.

Da sich der menschliche Körper an Schmerzempfinden gewöhnen kann man scharfes essen trainieren und seine eigene ‘Leistungsfähigkeit’ steigern. Jeder Mensch hat ein anderes Körperempfinden was Schmerzen angeht. Dadurch kommen dann unterschiedliche Erfahrungen und Ergebnisse beim Konsum von scharfen Lebensmitteln hervor.

Scharf macht glücklich und gesund

Sonntag, 13. Juni 2010

Gemüseparika und Chili besitzen eine ganze Reihe wertvoller Vitamine und Mineralien wie beispielsweise C Vitamine, B Vitamine und Beta Karotine. Zudem enthalten Parikaschoten das Vitamin P, welches die Blutgefäße stabilisieren soll.

Mittlerweile gibt es einige hundert Chilisorten, die oftmals aus dem Ausland importiert werden müssen, die sich in Farbe, Form, Geschmack und Schärfe unterscheiden.

Die klassischen Gemüseparikas aus dem Supermarkt kennt so gut wie jeder. Diese parikas sind nicht scharf, im Gegenteil; manche Sorten haben sogar eine süßliche Geschmacksnote.
Man findet aber auch immer häufiger spitze, runde, große und kleine Chilischoten, die man manchmal gar nicht so recht zuordnen kann – meist dann, wenn es sich um exotische Sorten aus fernen Ländern handelt.

Jeder der schonmal eine Chili gegessen hat weis, dass die Chili nicht nur im Mund brennt, sondern auch den schweiß auf die strin treibt und den Blutdruck erhöht. Möglich macht das ein Stoff in der Chili – das Capsaicin. Das Capsaicin beeinflusst die rezeptoren im Mundraum und löst eben genau diese Reaktionen aus. Gleichzeitig werden vom Körper Endorphine ausgeschüttet, die als Glückshormone bekannt sind. Genau wie bei dem Genuss von Schokolade regt der Verzehr von Chilis diese endorphin Produktion an und man fühlt sich glücklich.

Das Capsaicin bewirkt aber noch mehr. So wird der Stoffwechsel im Körper angeregt und u.a. die Verdauung positiv beeinflusst. Chilis regen die Speichel Produktion sowie die Produktion von Magensäften an. Dadurch werden deftige Speisen verträglicher und Bakterien können sich im Magen- Darmbereich weniger ausbreiten.
Da man festgestellt hat, dass der Wirkstoff Capsaicin auch wärmt wird dieser auch in der Medizin eingesetzt. Wärmepflaster- und Cremes setzen auf den Wirkstoff Capsaicin zur äußerlichen Anwendung. Die aufgetragen Cremes bzw. aufgeklebte Wärmepflaster können Muskelverspannungen lösen und nebenbei wird noch die Durchblutung angeregt.

Eine Studie aus dem Jahr 2006 der australischen Universität Tasmania zeigt auf, das sich Chili sogar positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

Mal abgesehen von den ganzen positiven Nebenwirkungen schmeckt Chili einfach Klasse und ist gut bekömmlich. Die mittel- und süamerikanische Küche beinhaltet sehr viele Rezepte mit und rund um Chili. Und auch in Europäischen Ländern wird die Chili immer häufiger in Rezepten verwendet. Aus diesem Grund finden Sie bei uns eine große Auswahl an scharfen saucen und weiteren Produkten rund um Chili und den scharfen Genuss.

Chili – Botanik und Genetik

Samstag, 17. Oktober 2009

Botanische Bestimmung

Es existieren insgesamt eine Unzahl von Chili-Unterarten und Varietäten. Mehr als 300 sind bisher bekannt, davon stammen über 200 aus Mexiko. Ein großer Teil gehört Chili, Paprika und Peperoni an. Diese stammen alle aus der Pflanzenfamilie Capsicum. Dieser wiederum entstammt aus der Großfamilie der Nachtschattengewächse Solanaceae. In dieser sind so bekannte Mitglieder zu finden wie die Kartoffel, Tomate, aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche. Dies gibt auch zu verstehen, warum die Früchte der Chili-Pepper in dem Sinne keine Schoten wie bsp. Erbsenschoten sind. Sie ist eine Beerenfrucht, wie die Tomate, auch wenn wir sie oft anders bezeichnen. Pfeffer, ein ganz bekanntes Gewürz, hat mit Capsicum wiederum garnichts zu tun, es gehört zu einer ganz anderen Gattung, nämlich der Pfeffergewächse Piperaceae. Pfeffer stamd aus Südindien, wobei Chilipfeffer nachweislich aus Mittel- bzw. Südamerika stammt. Die Schärfe des Pfeffers stammt aus dem Inhaltsstoff Piperin, und nicht aus Capsaicin. Der ureigene Wirkstoff der scharfen Paprika heisst Capsaicin. Unterscheiden tut der Konsument Hot Peppers ganz besonders anhand der Schärfe, und mit zuhilfenahme einer küchenpraktischen Skala, auf der alles von milderem Gemüse bis hin zu scharfer Gewürzpaprika zu finden ist. Hierbei findet jedoch nur eine Laienqualifiezierung statt, die mit einer wissenschaftlichen in keinster Weise übereinstimmend ist. Selbst Wissenschaftlern fällt es jedoch schwer, alle Sorten einwandfrei zuzuordnen.

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Ist Chili wirklich gesund ?

Freitag, 11. September 2009

Immer wieder werde ich gefragt, ob denn Chili wirklich gesund ist – so scharf und trotzdem gesund ?

Ein ganz klares JA von meiner Seite. Und nicht nur das, hier sogar einige Gründe warum Chili wirklich gesund ist.

- der Stoff Capsaicin regt im Mund den Speichelfluss an, das ist gut für Zähne und Zahnfleisch

- beim Verzehr von Chilis wird im Körper Adrenalin und Endorphine freigesetzt, die eine euphorisierende Wirkung haben

- Chilis machen bei Schnupfen und Erkältungen die Nase frei

- beim Verzehr von Chilis wird der Soffwechsel um bis zu 25% angeregt

- Capsaicin ist Bestandteil von Wärmepflastern und Rheumasalben; es regt auf der Haut aufgetragen die Durchblutung an

- da Chilis antibakteriell wirken kann man die schädlichen Nebenwirkungen von aspirinhaltigen Medikamenten reduzieren

- Capsaicin verringert im Blut die Thrombozyten und wirkt so blutverdünnend

chilis

( Die Liste wurde aus verschiedenen Quellen zusammen getragen und muss nicht vollständig sein, Des weiteren gebe ich keine Gewähr auf die Richtigkeit der Informationen)

Schmerzfrei durch Chili

Sonntag, 06. September 2009

Capsaicin, der scharfe Wirkstoff aus Chilischoten k

Capsaicin, der brennende Wirkstoff aus Chilischoten, könnte die Schmerztherapie revolutionieren. Wissenschaftler unterdrücken damit Schmerzen, ohne andere Nervensignale zu blockieren. Konventionelle lokale Betäubung bei operativen Eingriffen haben den Nachteil, dass nicht nur die Schmerzsignale blockiert werden, sondern auch andere sensorische und motorische Nerven, so dass es zum Beispiel bei einer an der Wirbelsäule durchgeführten Peridural- oder Spinalanästhesie auch zur zeitweiligen Lähmung kommt. Dies ist besonders bei chronischen Schmerzpatienten problematisch, da mit der Therapie gleichzeitig eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit einhergeht. Forscher der Harvard-Universität sind nun einer Therapie auf der Spur, die gezielt nur den Schmerz blockiert, die Bewegung und die Fähigkeit zu fühlen aber nicht begrenzt. So könnte zum Beispiel eine schmerzfreie Geburt möglich sein, bei der die Frau die Geburt trotzdem fühlt.

Chili hilft auch bei verstopfter Nase

Mittwoch, 19. August 2009

Gegen eine chronisch verstopfte Nase und Heuschnupfen können scharfe Chilis tatsächlich helfen. Durch das in der Chili enthaltene Casaicin können Betroffene wieder richtig durchatmen. Diese Information stammt vom Berufsverband der Hals Nasen Ohren Ärzte.

Laut dem Freiburger Mediziner Michael Deeg ist diese Erkenntnis jedoch nicht neu.

Der Wirkstoff Capsaicin wird schon sehr lange verwendet um Entzündungen zu behandeln. Auch sei Capsaicin in diversen Lutschtabletten enthalten, die zur Behandlung von Husten, Hals- und Schluckbeschwerden und zur Schleimlösung verordnet werden.