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	<title>Scharfe Saucen online bestellen &#187; chili</title>
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	<description>der scharfe Saucen Blog</description>
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		<title>Bald ist es soweit f&#252;r Happy Chili</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 16:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[happy]]></category>
		<category><![CDATA[happy chili]]></category>
		<category><![CDATA[hersteller]]></category>
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		<category><![CDATA[schärfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Es steckt bereits in den Startl&#246;chern &#8230; nicht mehr lange zum Start von Happy Chili.
Happy Chili? Ja, gl&#252;ckliche Chili. Und wann sind Chilis gl&#252;cklich? U.a. dann wenn Sie zu einer leckeren Sauce verarbeitet werden, sich in in Knabbereien wiederfinden oder einfach nur pur genossen werden.
Happy Chili steht f&#252;r scharfe Qualit&#228;t scharfer Chilis und Produkte.
Unter dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es steckt bereits in den Startl&#246;chern &#8230; nicht mehr lange zum Start von Happy Chili.</p>
<p>Happy Chili? Ja, gl&#252;ckliche Chili. Und wann sind Chilis gl&#252;cklich? U.a. dann wenn Sie zu einer leckeren Sauce verarbeitet werden, sich in in Knabbereien wiederfinden oder einfach nur pur genossen werden.</p>
<p>Happy Chili steht f&#252;r scharfe Qualit&#228;t scharfer Chilis und Produkte.</p>
<p>Unter dem Label Happy Chili werden scharfe Saucen und scharfe Knabbereien vertrieben, die  von kleinen Manufakturen im Auftrag hergestellt werden. Hierzu geh&#246;ren neben scharfen Saucen auch andere scharfe Produkte zum naschen un schlemmen.</p>
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		<title>Chilihead &#8211; sein oder nicht sein</title>
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		<comments>http://blog.zungenfeuer.de/chilihead/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 13:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[head]]></category>

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		<description><![CDATA[Sind Sie ein Chilihead?
Um zu wissen ob man tats&#228;chlich ein Chilihead ist muss man erstmal wissen was ein Chilihead &#252;berhaupt ist.
Normalerweise bezeichnet man Personen als Chilihead, wenn Sie (fast) nichts anderes mehr machen als sich nur noch um scharfes Essen zu bem&#252;hen, zu lernen welche Pflanze welche Fr&#252;chte tr&#228;gt und das Wissenspektrum &#252;ber Chilis, Pflanzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind Sie ein Chilihead?</p>
<p>Um zu wissen ob man tats&#228;chlich ein Chilihead ist muss man erstmal wissen was ein Chilihead &#252;berhaupt ist.</p>
<p>Normalerweise bezeichnet man Personen als Chilihead, wenn Sie (fast) nichts anderes mehr machen als sich nur noch um scharfes Essen zu bem&#252;hen, zu lernen welche Pflanze welche Fr&#252;chte tr&#228;gt und das Wissenspektrum &#252;ber Chilis, Pflanzen und Capsaicin einem Lexikon gleicht. Aber scharfe Saucen Esser und solche die von scharfen Saucen nicht genug bekommen k&#246;nnen, aber vielleicht nicht das notwendige Hintergrundwissen haben bezeichnet man allgemein als Chilihead.</p>
<p>So, um nun die Frage zu kl&#228;ren, ob Sie ein Chilihead sind lesen Sie sich die folgenden Antworten durch:</p>
<h1>Sie sind ein echter Chilihead, wenn:</h1>
<ul>
<li>Sie w&#252;rzen jedes Essen nach ohne vorher probiert zu haben</li>
<li>Ihr Klopapier f&#228;ngt ab und an Feuer</li>
<li>Ihre Familie l&#228;sst Sie nicht mehr alleine das Essen zubereiten</li>
<li>Sie haben mehr als 10 Flaschen scharfe Saucen zu Hause</li>
<li>Sie haben unz&#228;hliche Chiligew&#252;rze im Schrank stehen</li>
<li>Sie nehmen schon Ihre eigenen scharfen Saucen mit ins Restaurant</li>
<li>Sie benutzen scharfe Saucen zum Z&#228;hneputzen und als Mundsp&#252;lung</li>
<li>Sie geben Ihren Chilipflanzen Kosenamen</li>
<li>Sie reden Ihre Frau / Ihren Mann mit Chili anstatt Schatz an</li>
<li>Sie finden Chilipflanzen wichtiger als die Blumen Ihrer Frau</li>
<li>Sie haben immer und &#252;berall Chilipulver als Notreserve dabei</li>
<li>Sie haben schon &#246;fters die Erfahrung gemacht warum H&#228;ndewaschen schon VOR dem Toilettengang wichtig sein kann</li>
<li>Sie lachen absolut teuflisch wenn G&#228;ste zum Essen kommen</li>
<li>Sie Bilder Ihrer Chilipflanzen im Geldbeutel dabei haben</li>
</ul>
<p>Wenn Sie mehr als 5 mal mit JA und einem Lachen reagiert haben, dann sind Sie sicherlich ein richtiger Chilihead und d&#252;rfen so auch auftreten.</p>
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		<title>Chili &#8211; Botanische Bestimmung und Genetik</title>
		<link>http://blog.zungenfeuer.de/chili-botanische-bestimmung-und-genetik/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:17:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[botanik]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufbau einer Chilifrucht
Der Querschnitt einer halbierten Gem&#252;sepaprika zeigt: den gr&#252;nen Fruchtstiel (an dem sich, aus der best&#228;ubten Bl&#252;te die Frucht entwickelt hatte), die sog. Plazenta (das wei&#223;e, schwammige Teil im Fruchtinneren) und den Kelch (Reste der Kelchbl&#228;tter der Bl&#252;te).
Der Stiel ist durch den Kelch mit der Plazenta verwachsen. Diese hat, genau wie die wei&#223;lichen Trennw&#228;nde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufbau einer Chilifrucht<br />
Der Querschnitt einer halbierten Gem&#252;sepaprika zeigt: den gr&#252;nen Fruchtstiel (an dem sich, aus der best&#228;ubten Bl&#252;te die Frucht entwickelt hatte), die sog. Plazenta (das wei&#223;e, schwammige Teil im Fruchtinneren) und den Kelch (Reste der Kelchbl&#228;tter der Bl&#252;te).</p>
<p>Der Stiel ist durch den Kelch mit der Plazenta verwachsen. Diese hat, genau wie die wei&#223;lichen Trennw&#228;nde, Dr&#252;sen, welche Capsaicin erzeugen, au&#223;erdem tr&#228;gt und n&#228;hrt sie die Samenk&#246;rner. Diese sind glatt, nierenf&#246;rmig und meist kleiner als solche von Tomaten. 1000 Samenk&#246;rner wiegen etwa 5-8 Gramm und besitzen etwa 15% fette &#214;le, aber kaum Sch&#228;rfe oder Aromastoffe. Die Scheidew&#228;nde verbinden die Plazenta mit der Spitze an der unteren Fruchtseite und dem Fruchtfleisch, was f&#252;r Stabilit&#228;t sorgt. So kommt, speziell bei Blockpaprika, die Unterteilung in Hohlkammern zustande. Das wasserhaltige Fruchtfleisch ist von einer d&#252;nnen Innenhaut &#252;berzogen, w&#228;hrend es au&#223;en von glatter Fruchtschale, umh&#252;llt und gesch&#252;tzt wird. Diese Schale ist der Hauptsitz der Farbstoffe Carotinoid und Capsanthin.!</p>
<p>Hybride<br />
Chilli-Pepper best&#228;ubt sich selbst: als Zwitter tr&#228;gt jede Bl&#252;te weibliche und m&#228;nnliche Vermehrungsorgane, daher gen&#252;gt im Prinzip eine Pflanze um Fr&#252;chte zu gewinnen. Stehen mehrere Sorten nebeneinander, befruchten sich drei der f&#252;nf genannten Sorten auch gegenseitig: Capsicum annum, C. frutescens und chinense &#8211; sowohl innerhalb der Gattung, als auch in geringeren Ma&#223;e au&#223;erhalb. Immer wieder steht deshalb in Frage, ob es sich dabei wirklich um drei verschiedene Gattungen oder eher um Unter-Gattungen handelt. Ist z.B. eine superscharfe Cayenne einen Kilometer von einer milden Capsicum annum entfernt, kann es durch kreuzweise Best&#228;ubung dazu kommen, dass die Samen der sch&#228;rferen Chili in der n&#228;chsten Generation, mildere Fr&#252;chte produzieren. Andere Fr&#252;chte (wie die Jalapeno) ver&#228;ndern, wenn sie hybridisieren, zwar nicht die Sch&#228;rfe aber variieren ihre Gr&#246;&#223;e. Chilifr&#252;chte waren urspr&#252;nglich nur ca. 1,5- 3 cm gro&#223;. Kreuzungen und Auslese entwickelten verschiedene Formen: heute k&#246;nnen diverse Z&#252;chtungen bis 15 cm lang, aber auch kugelig werden. Durch Kreuzungen entstehen auch Immunit&#228;t gegen Krankheiten, h&#246;here Ertr&#228;ge usw. weswegen inzwischen auch die Gefahr der Vereinheitlichung von Saatgut durch Genmanipulation besteht. Viele Sorten sind schon ausgestorben, weil sie sich f&#252;r landwirtschaftliche Zwecke nicht rentieren. Die Agrarindustrie behauptet, sie wolle den, durch Missernten und D&#252;rreperioden entstandenen Hunger, weltweit ausrotten.</p>
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		<title>Die Wirkung von Chili auf die Psyche</title>
		<link>http://blog.zungenfeuer.de/die-wirkung-von-chili-auf-die-psyche/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[capsaicin]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[psyche]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewusstseinsver&#228;nderung
Menschen suchten schon immer Pflanzenwirkstoffe mit bewusstseinserweiternden Eigenschaften. Chilli- Pepper ist solch eine psychotrope Pflanze, denn sie zieht die Aufmerksamkeit von Gewohnheitsmustern des Denkens und der Vorstellung ab, um sie auf eine pl&#246;tzliche Empfindung- scharf und bei&#223;end- zu lenken. W&#228;hrend man f&#252;r einen Moment die Alltagsrealit&#228;t vergisst, erw&#228;chst eine intensive Wahrnehmung von W&#228;rme und Nahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bewusstseinsver&#228;nderung<br />
Menschen suchten schon immer Pflanzenwirkstoffe mit bewusstseinserweiternden Eigenschaften. Chilli- Pepper ist solch eine psychotrope Pflanze, denn sie zieht die Aufmerksamkeit von Gewohnheitsmustern des Denkens und der Vorstellung ab, um sie auf eine pl&#246;tzliche Empfindung- scharf und bei&#223;end- zu lenken. W&#228;hrend man f&#252;r einen Moment die Alltagsrealit&#228;t vergisst, erw&#228;chst eine intensive Wahrnehmung von W&#228;rme und Nahrung in der Mundh&#246;hle. Das Hirnzentrum, das auf die Nervenreizung des Alkaloids Capsaicin reagiert, ist dasselbe welches f&#252;r Gl&#252;cksgef&#252;hle zust&#228;ndig ist. Man k&#246;nnte von einem Belohnungskern sprechen, wobei es egal ist, ob dieser psychisch oder chemisch ( z.B. durch Drogen) angesprochen wird. Ist die Sch&#228;rfeempfindung abgeklungen, stellt sich deshalb nicht nur schmerzd&#228;mpfende Entspannung ein, sondern sogar leichte Euphorie.</p>
<p>Nach dem Verzehr solcher Chiligerichte, die einem das Wasser aus Nase und Augen treiben, ist man entspannt und leicht angeheitert. Die “brennenden” Zunge, wird vom K&#246;rper als Schmerz wahrgenommen, er reagiert mit einer Aussch&#252;ttung von Endorphinen ( k&#246;rpereigene Hormone), welche ein Wohlgef&#252;hl ausl&#246;sen und Schmerzen killen (&#228;hnlich dem Morphium). Deshalb kann man Hot -Peppers unterst&#252;tzend gegen leichte Depressionen einsetzen.</p>
<p>“Some like it hot”<br />
Capsaicin wohnt ein Suchtpotential inne, weil es zur Toleranzbildung kommt. Aufgrund dieses Gew&#246;hnungseffekts der Geschmacksnerven, mu&#223; die Dosis erh&#246;ht werden um weiterhin den Reiz genie&#223;en zu k&#246;nnen. Diese Sucht ist jedoch ungef&#228;hrlich, weil sie nicht abh&#228;ngig macht. Mittlerweile gibt es eine wachsende Gemeinde sog. Chiliheads, welche Chili, freiwillig, in solch hohen Dosen verspeisen, dass man meinen k&#246;nnte, sie wollten sich masochistisch Gewalt anzutun. Das ist nicht der Fall- au&#223;er vielleicht bei extremen Sch&#228;rfegraden- im Vordergrund steht v.a. die Mobilisierung der Geschmacksnerven.</p>
<p>Anders als oft behauptet, t&#246;tet Capsaicin diese nicht ab, sondern steigert das Geschmackserlebnis, durch Mehrdurchblutung und damit Erw&#228;rmung des Gaumens. Daher resultiert wohl auch die aphrodisierende (die sexuelle Kraft f&#246;rdernde) Wirkung von Chilispeisen: die Aussch&#252;ttung von Gl&#252;ckshormonen verbindet sich mit der allgemeinen Kreislaufanregung. Im Spielfilm “Chocolat” werden Chilis, kombiniert mit Schokolade, als F&#246;rderer der Lebenslust gepriesen. Um es auszuprobieren gen&#252;gt ein Gang in die Naschabteilung eines Warenhauses oder in die n&#228;chste Konfiserie…</p>
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		<item>
		<title>Vom Umgang mit der Sch&#228;rfe von Chili</title>
		<link>http://blog.zungenfeuer.de/vom-umgang-mit-der-schaerfe-von-chili/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 12:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[scharf]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorbeugungsma&#223;nahmen
F&#228;lschlicherweise wird oft von den “scharfen Samen” der Chili gesprochen, in denen reichert sich aber am wenigsten Sch&#228;rfe an: man mildert diese v.a. durch das Entfernen der Scheidew&#228;nde. Bei maximalen Aroma und reduzierter Sch&#228;rfe lenkt keine „Sensation“ vom Geschmack der Speisen ab. Wobei die richtige Sch&#228;rfedosis das Geschmackserlebnis intensivieren kann, denn der Scharfmacher Capsaicin reizt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbeugungsma&#223;nahmen<br />
F&#228;lschlicherweise wird oft von den “scharfen Samen” der Chili gesprochen, in denen reichert sich aber am wenigsten Sch&#228;rfe an: man mildert diese v.a. durch das Entfernen der Scheidew&#228;nde. Bei maximalen Aroma und reduzierter Sch&#228;rfe lenkt keine „Sensation“ vom Geschmack der Speisen ab. Wobei die richtige Sch&#228;rfedosis das Geschmackserlebnis intensivieren kann, denn der Scharfmacher Capsaicin reizt nur die w&#228;rmeempfindlichen Nerven (sorgt f&#252;r mehr Durchblutung) nicht aber die Geschmackszellen. Auch f&#252;r Chililiebhaber gilt: gehen Sie gn&#228;dig mit ihren G&#228;sten um und w&#252;rzen Sie lieber am Tisch nach. Gew&#252;rzm&#252;hle, Hot- Sauce oder das obligatorische Fl&#228;schchen Tabasco bieten sich an. Die Chilidosis sollte zu Beginn n&#228;mlich langsam gesteigert und vielleicht zun&#228;chst die unreif geernteten und daher weniger scharfen gr&#252;nen Chilis verzehrt werden. Je mehr Sie davon essen bzw. damit w&#252;rzen, desto mehr wird sich ihr Gaumen an die Sch&#228;rfe gew&#246;hnen und sie genie&#223;en.</p>
<p>Der empfindliche Nase- und Augenbereich wie auch die Schleimh&#228;ute m&#252;ssen vor dem Kontakt mit Capsaicin besonders gesch&#252;tzt werden. Anders als beim Geschmack findet hier exakt keine Abh&#228;rtung statt. Deshalb empfiehlt es sich, w&#228;hrend des Verarbeitens nicht ins Gesicht zu fassen, die D&#228;mpfe nicht einzuatmen und danach die H&#228;nde mit Seife zu waschen oder gleich von Anfang an Latexhandschuhe zu tragen. Auch das gebrauchte Werkzeug wie Schneidbretter usw. m&#252;ssen sorgf&#228;ltig gesp&#252;lt werden. Die sch&#228;rferen Sorten geh&#246;ren kindersicher aufbewahrt. Bei extrem scharfen Chili, die man nur mit der Pipette dosiert, sollte nicht nur der Profi als zus&#228;tzliche Vorsichtsma&#223;nahmen die Augen mit einer Brille vor Spritzern sch&#252;tzen.</p>
<p>Nachtr&#228;gliche Entsch&#228;rfer<br />
Zu scharf geratene Speisen lassen sich durch die Zugabe dessen, was zum Charakter des jeweiligen Gerichts passt, retten. In der TexMex K&#252;che sind das z.B. Avocados, Tomaten, Mais, Bohnen, K&#228;se; geschmolzener K&#228;se in Chiligerichten ist nicht umsonst h&#228;ufig als Zutat. Bei asiatischer K&#252;che passt z. B. Kokosmilch, Reis, Nudeln, Banane, Sojaprodukte. Auch k&#246;nnen allgemein Kartoffeln mitgekocht werden und danach- sie haben inzwischen etwas von der Sch&#228;rfe absorbiert- wieder entfernt werden; das funktioniert auch bei versalzenen Gerichten.</p>
<p>“Hilfe, es brennt !”<br />
Wer, wenn der Gaumen Feuer f&#228;ngt, mit Wasser sp&#252;lt, k&#252;hlt zwar zun&#228;chst die Zunge, dann jedoch verteilt sich das wasserunl&#246;sliche Capsaicin sch&#246;n in der ganzen Mundh&#246;hle. Besser greift man zu Milch, Kefir, (saure) Sahne oder Joghurt, denn die Milcheiwei&#223;e emulgieren mit dem Capsaicin zu Casein, einer Eiwei&#223;verbindung, die in Milchprodukten sowieso vorliegt. Mit ihrer Hilfe lassen sich auch zu scharf gew&#252;rzte Gerichte nachtr&#228;glich abmildern und gleichzeitig abbinden. Man kann auch zum Zucker Zuflucht nehmen: ein L&#246;ffel Nu&#223;-Nougat-Creme, Schokoladest&#252;cke, Pralinen, oder Bonbons lutschen &#8211; alternativ kann sofort zum Dessert &#252;bergegangen werden. Au&#223;erdem wird zum Aufsaugen des Brennstoffes St&#228;rkehaltiges wie z.B. Brot und Tortillas -nebst reichlich Bier- empfohlen. In China verwendet man wei&#223;en Reis als Gaumenbes&#228;nftiger, in Vietnam hei&#223;en Tee (!), w&#228;hrend die orientalische Abmilderung in Zitronensaft und die der USA in Sour Cream besteht. Je l&#228;nger sie sich diese Ersthelfer im Mund zergehen lassen und je k&#228;lter sie sind, umso besser.</p>
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		<item>
		<title>Chili Maiskolben</title>
		<link>http://blog.zungenfeuer.de/chili-maiskolben/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 12:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[maiskolben]]></category>
		<category><![CDATA[Marinade]]></category>
		<category><![CDATA[scharf]]></category>

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		<description><![CDATA[Zutaten:
Maiskolben, vorgegart
Chilischoten &#8211; Sorte egal
4 Knoblauchzehen
1 TL Paprikapulver
5 EL Oliven&#246;l
2 EL Balsamico
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Knoblauchzehen sch&#228;len und kleinhacken oder &#8216;quetschen&#8217; und mit den anderen Zutaten vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch andere scharfe Gew&#252;rze hinzugeben. Nun die Maiskolben mit der Marinade bestreichen und auf den grill legen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zutaten:<br />
Maiskolben, vorgegart<br />
Chilischoten &#8211; Sorte egal<br />
4 Knoblauchzehen<br />
1 TL Paprikapulver<br />
5 EL Oliven&#246;l<br />
2 EL Balsamico<br />
Salz, Pfeffer</p>
<p>Zubereitung:</p>
<p>Die Knoblauchzehen sch&#228;len und kleinhacken oder &#8216;quetschen&#8217; und mit den anderen Zutaten vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und ggf. noch andere <a href="http://www.zungenfeuer.de/Gewuerze" title="scharfe Gew&#252;rze">scharfe Gew&#252;rze</a> hinzugeben. Nun die Maiskolben mit der Marinade bestreichen und auf den grill legen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Chili und N&#228;hrstoffe</title>
		<link>http://blog.zungenfeuer.de/chili-un-naehrstoffe/</link>
		<comments>http://blog.zungenfeuer.de/chili-un-naehrstoffe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[nährstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Paprika]]></category>

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		<description><![CDATA[N&#228;hrstoffe
Im Vitalstoffpaket Paprika, das zu etwa 90 Prozent aus Wasser besteht, verbinden sich viele Ballaststoffe mit wenig Kalorien. Das gesunde Vergn&#252;gen hat gerade mal zwischen 14 (gr&#252;ne Paprika) bis 20 (rote Paprika) und 40 (Gew&#252;rzpaprika) Kalorien. Der geringf&#252;gige Unterschied kommt daher, dass die unreifen gr&#252;nen Schoten noch nicht soviel Zucker enthalten wie die roten s&#252;&#223;eren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>N&#228;hrstoffe<br />
Im Vitalstoffpaket Paprika, das zu etwa 90 Prozent aus Wasser besteht, verbinden sich viele Ballaststoffe mit wenig Kalorien. Das gesunde Vergn&#252;gen hat gerade mal zwischen 14 (gr&#252;ne Paprika) bis 20 (rote Paprika) und 40 (Gew&#252;rzpaprika) Kalorien. Der geringf&#252;gige Unterschied kommt daher, dass die unreifen gr&#252;nen Schoten noch nicht soviel Zucker enthalten wie die roten s&#252;&#223;eren, w&#228;hrend die Gew&#252;rzpaprika aus konzentrierterem Fruchtfleisch besteht, also weniger Wasser enth&#228;lt. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen bringt der Verzehr scharfer Chillies den Stoffwechsel in Schwung, wodurch der Grundumsatz gesteigert, d.h. mehr Kalorien verbrannt werden. Pflegen Sie also lieber eine herzhafte K&#252;che, mit Paprika und Chili, anstatt sich um Gewichtszunahme Sorgen zu machen, dann brauchen Sie auch nicht &#252;berm&#228;&#223;ig viel Fett als Geschmackstr&#228;ger.</p>
<p>Das Schlemmen macht zufrieden, denn, egal ob rohe oder gekochte Fr&#252;chte verwendet werden, hier bietet ein komplexer N&#228;hrstoffcocktail viel Erfrischung: in Salaten, als Knabberzeug oder zu Saft gepresst. P&#252;riertes Paprikamark ist vielseitig einsetzbar: als Paste, in einen Gem&#252;sesaft einger&#252;hrt oder aufs Brot gestrichen, f&#252;r Suppen- und Saucengrundlagen und viele pikante Dips und Salsas.</p>
<p>Vitalstoffe<br />
Paprika ist die Gem&#252;sesorte mit dem h&#246;chsten Vitamin C- Gehalt und zwar, je reifer, desto h&#246;her. In einem Fruchtschnitz von 100 Gramm sind zwischen 25- 140 mg (in gr&#252;nen Fr&#252;chten) und 150- 400 mg (in roten, bzw. Tomatenpaprika) enthalten. Das ist mehr als in Citrusfr&#252;chten. Selbst im (nicht abgelagerten) Pulver ist das Vitamin noch nachweisbar.</p>
<p>Das Tagessoll von 100 mg Vitamin C hilft, durch St&#228;rkung des Immunsystems, Krankheiten in Schach zu halten. Mit Paprika ist es schnell erf&#252;llt. Auch der Gehalt an Carotin, ein Pflanzenfarbstoff, welcher in Verbindung mit etwas &#214;l oder Fett verzehrt, zu Vitamin A umgewandelt wird, steigt mit der Reife der Frucht; und ihrer Zunahme an rotorangen Pigmenten. 100 Gramm Frischfrucht bieten von ca. 1 mg (Gr&#252;nfrucht) bis 30 mg (Rotfrucht), wobei 0,15 bzw. 3,5 mg davon Beta-Carotin ist. Durch Zerkleinern oder Kochen wird dieses Vitamin f&#252;r den K&#246;rper leichter verwertbar. Es ist gegen zellsch&#228;digende Genussgifte wirksam und notwendig f&#252;r gesunde Haut und Augen. Flavonoide (Vitamin P), erg&#228;nzen das vitalit&#228;tssteigernde Trio. Diese gelb, rot, blau oder violett f&#228;rbenden (sekund&#228;ren) Pflanzenstoffe sind Mikron&#228;hrstoffe, die einerseits das Nahrungsmittel farblich bzw. geschmacklich gestaltenden und andererseits positive Nebenwirkungen auf die Gesundheit haben.</p>
<p>So fangen sie, als Antioxidantien, freie Sauerstoffradikale, d.h. sie &#252;berf&#252;hren, durch Umweltgifte oder UV- Strahlung entstandene, reaktive Verbindungen in vertr&#228;glichere wodurch die Zelle vor Schaden bewahrt wird. Flavonoide befinden sich zumeist direkt in der Randschicht der Frucht, weswegen es, wenn nicht vonn&#246;ten, besser ist, auf H&#228;uten und Sch&#228;len der Schoten zu verzichten. </p>
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		<title>Gesundheit, Sortenwahl und die Chili Ernte</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 13:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pflanzengesundheit
Dem Wachstum gegenseitig f&#246;rderliche Beetnachbarn sind z.B.: Buschbohnen, Dill, Kohl- und Laucharten, Salat, Sellerie und Spinat. Die Erde ist nach dem einj&#228;hrigen Anbau von Nachtschattengew&#228;chsen allerdings ausgelaugt, so dass sie f&#252;r die n&#228;chsten drei bis vier Jahre der Regeneration bedarf, um wieder ausreichend N&#228;hrstoffe zu bilden. W&#228;hrend dieser Pause kann nat&#252;rlich auf andere Bepflanzung zur&#252;ckgegriffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pflanzengesundheit<br />
Dem Wachstum gegenseitig f&#246;rderliche Beetnachbarn sind z.B.: Buschbohnen, Dill, Kohl- und Laucharten, Salat, Sellerie und Spinat. Die Erde ist nach dem einj&#228;hrigen Anbau von Nachtschattengew&#228;chsen allerdings ausgelaugt, so dass sie f&#252;r die n&#228;chsten drei bis vier Jahre der Regeneration bedarf, um wieder ausreichend N&#228;hrstoffe zu bilden. W&#228;hrend dieser Pause kann nat&#252;rlich auf andere Bepflanzung zur&#252;ckgegriffen werden. Die beste Vorbeugung gegen m&#246;gliche Sch&#228;dlinge wie Blattl&#228;use oder Spinnmilben aber auch Viren- und Pilzbefall, besteht darin, Qualit&#228;ts- Saatgut zu verwenden und der Pflanze optimale Bedingungen, also weder zuviel noch zuwenig an Wasser, Luft, W&#228;rme, Licht und N&#228;hrstoffen zu bieten (s.o.). Um bereits ausgebrochene Krankheiten einzud&#228;mmen, befreit man die Pflanze von befallenen Bl&#228;ttern und sorgt, durch Entbl&#228;tterung von unten, f&#252;r bessere Bel&#252;ftung. Jedoch sollten die Bl&#228;tter oberhalb der Frucht dranbleiben, denn sie wirken als Sonnenschutz. Das F&#246;rdern oder gezielten Aussetzen (im Gew&#228;chshaus) von N&#252;tzlingen kann Sch&#228;dlingsbefall bek&#228;mpfen. Erh&#228;ltlich im Gartenfachhandel und &#252;ber Versandfirmen sind z.B. Florfliegen gegen Blattl&#228;use und Thripse, Schlupfwespen gegen wei&#223;e Fliegen oder Raubmilben gegen Spinnmilben. Ansonsten empfiehlt es sich gegen Krankheiten umweltfreundliche Pr&#228;parate einzusetzen. Gegen bestimmte Viren gibt es inzwischen auch, als F1 gekennzeichnet, unempfindliche Hybridz&#252;chtungen; achten Sie bei der Saatgutauswahl darauf.</p>
<p>Sortenwahl und Saatgut<br />
Ihre Sortenwahl sollte einerseits davon bestimmt sein, was Sie m&#246;chten, andererseits, was Sie der Pflanze geben k&#246;nnen. W&#228;hrend Blockpaprika mehr Platz braucht (sie kann bis weit &#252;ber einen Meter hoch werden), gen&#252;gt der Zierpaprika oft schon ein kleiner Fensterplatz. Au&#223;erdem bestimmen die Anspr&#252;che der Pflanzen, meist abh&#228;ngend von ihrem Ursprungsregionen, den Erfolg. So brauchen tropische Arten entweder hohe Temperaturen oder aber die Zeit bis zur Ernte wird lange. Solche Arten kommen f&#252;r raues Klima nicht in Frage, f&#252;hlen sich aber in Gew&#228;chsh&#228;usern wohl. Das Kapitel “Sorten, g&#228;rtnerisch gesehen“, kann Ihnen vielleicht weiterhelfen. Das Saatgut erh&#228;lt man im Samenfachhandel, auf Gartenm&#228;rkten oder &#252;ber (Internet-) Versandfirmen. Au&#223;erdem bekommt man auf M&#228;rkten und in Gartencentern auch Jungpflanzen die schon Fr&#252;chte tragen. Der Wuchs einer kr&#228;ftigen Pflanze ist gedrungen und sie hat noch ihre Keimbl&#228;tter (wenn es sich um eine junge handelt), die Bl&#228;tter sind frisch und sattgr&#252;n. Handelt es sich nicht um Speisesorten sondern um Zierpaprikasorten, ist es ratsam, deren Fr&#252;chte, wegen der m&#246;glicherweise verwendeten gesundheitssch&#228;dlichen Spritzmittel, nicht zu verzehren. Eine &#246;kologische G&#228;rtnerei die sich auf Duft- Heil- und Gew&#252;rzpflanzen spezialisiert hat gibt es beispielsweise im bayrischen Schongau. Dort f&#252;hrt man &#252;ber hundert Chilisorten, die auch bundesweit versendet werden (s. Adressen ). Nat&#252;rlich kann man auch Samen aus den meisten reifen Fr&#252;chten verwenden. Sie werden herausgeschabt und auf einer Unterlage drei Tage bei Raumtemperatur getrocknet. Allerdings ist hierbei die Sortenreinheit nicht gew&#228;hrleistet, denn die Pflanze wurde evtl. von anderen Sorten befruchtet. &#220;berraschung gibt’s also inklusive. Daneben bietet das Internet Tauschb&#246;rsen f&#252;r Seeds. Bis zur Verwendung sollte das Saatgut dunkel, k&#252;hl aber frostfrei und trocken in T&#252;ten oder Deckelgef&#228;&#223;en aufbewahrt werden, so bleibt es etwa drei bis vier Jahre keimf&#228;hig.</p>
<p>Befruchtung<br />
Als Zwitter ist die Paprika mit m&#228;nnlichen und weiblichen Fortpflanzungsapparat in einer Bl&#252;te ausgestattet. Deshalb kann sie sich selbst befruchten und es gen&#252;gen Millimeter, um den Pollen zum Stempel zu tragen. Das erledigt im Freien der Wind oder die Insekten, im geschlossenen (Gew&#228;chs-)haus m&#252;ssen sie selbst daf&#252;r sorgen, denn erst aus einer befruchteten Bl&#252;te kann sich eine Frucht entwickeln. Bei nur wenig Pflanzen k&#246;nnen Sie alle zwei Tage vormittags die Pflanze leicht sch&#252;tteln oder den Pollen mit einem Pinsel abstreifen. F&#252;r den Ertragsg&#228;rtner gibt es Hummelv&#246;lker zum Einsetzen oder vibrierende St&#228;be. Verschiedene Sorten nebeneinander k&#246;nnen sich gegenseitig befruchten. Wird Sortenreinheit gew&#252;nscht, m&#252;ssen die Sorten so getrennt voneinander gepflanzt werden, dass sowohl Wind als auch Bienen gehindert sind, mehrere zu befruchten, und jede Variet&#228;t braucht ihren eigenen Best&#228;uberpinsel.</p>
<p>Ernte<br />
Geerntet wird eine Frucht, wenn sie, nach Beendigung der Gr&#252;nphase, in ihre eigentliche Fruchtfarbe, Rot bzw. Gelb oder Violett umschl&#228;gt, und noch bevor sie weich oder matt wird. Die gr&#252;nen Schoten sind noch unreif und enthalten weniger Vitalstoffe und Aroma als die ausgereiften roten. Ein Vorteil, gr&#252;n zu ernten, besteht darin, dass die Pflanze ihre Kraft nicht weiter in die abgeerntete Frucht verschwendet, sondern in die n&#228;chste geben kann; so da&#223; insgesamt mehr Fr&#252;chte geerntet werden k&#246;nnen. Au&#223;erdem passen manchmal die gr&#252;nen Schoten besser, z.B. f&#252;r gef&#252;llte Paprika oder zum Einlegen. Bei 8°C im Gem&#252;sefach des K&#252;hlschranks lassen sich Paprika und Chilis etwa eine Woche lagern. Weiteres zu Lagerung, Konservierung und Verarbeitung siehe im Kapitel “Die Chili in der K&#252;che”.</p>
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		<title>Chili &#8211; Botanik und Genetik</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[botanik]]></category>
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		<description><![CDATA[Botanische Bestimmung
Insgesamt existieren eine Unzahl von Chili-Unterarten und Variet&#228;ten. &#220;ber 300 sind bisher bekannt; mehr als 200 davon sind in Mexiko beheimatet. Die Pflanzenfamilie Capsicum, welcher Chili, Paprika und Peperoni angeh&#246;ren, ist Teil der Gro&#223;familie der Nachtschattengew&#228;chse Solanaceae, in der so prominente Mitglieder wie Kartoffel und Tomate, aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche, vertreten sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Botanische Bestimmung<br />
Insgesamt existieren eine Unzahl von Chili-Unterarten und Variet&#228;ten. &#220;ber 300 sind bisher bekannt; mehr als 200 davon sind in Mexiko beheimatet. Die Pflanzenfamilie Capsicum, welcher Chili, Paprika und Peperoni angeh&#246;ren, ist Teil der Gro&#223;familie der Nachtschattengew&#228;chse Solanaceae, in der so prominente Mitglieder wie Kartoffel und Tomate, aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche, vertreten sind. Das macht vielleicht verst&#228;ndlich, warum die Fr&#252;chte der Chili- Pepper streng genommen keine Schoten wie z.B. Erbsenschoten sind, auch wenn wir sie oft so bezeichnen, sondern -wie die Tomate- eine Beerenfrucht ist. Das allseits bekannte Gew&#252;rz namens Pfeffer hat mit Capsicum wiederum nichts zu tun, sondern geh&#246;rt zur Gattung der Pfeffergew&#228;chse Piperaceae. Seine Heimat ist S&#252;dindien wohingegen Chilipfeffer definitiv aus Mittel- bzw. S&#252;damerika stammt. Pfeffer bezieht seine Sch&#228;rfe aus dem Inhaltsstoff Piperin, nicht aus Capsaicin &#8211; dieser ist ureigenster Wirkstoff der scharfen Paprika. Der Konsument unterscheidet Hot-Peppers vor allem anhand der Sch&#228;rfe, unter Verwendung einer k&#252;chenpraktischen Skala zwischen milder Gem&#252;se- und scharfer Gew&#252;rzpaprika. Dieses ist jedoch eine Laienqualifizierung, die mit der wissenschaftlichen nicht &#252;bereinstimmt. Dabei f&#228;llt es selbst Wissenschaftlern schwer alle Sorten einwandfrei zuzuordnen.</p>
<p>Kultivierte Gattungen<br />
Aus den, mittlerweile bekannten, &#252;ber zwanzig verschiedene Arten der Gattung Capsicum werden nur die folgenden f&#252;nf weltweit domestiziert:</p>
<p>Capsicum annum: Weltweit ist dies die bedeutendste Art. Gem&#252;sepaprika und die meisten, au&#223;erhalb Lateinamerikas kommerziell angebauten Sorten, geh&#246;ren dazu. Das waren auch die ersten, welche Columbus und seine Nacheiferer rund um den Globus verteilten. Die Fr&#252;chte wachsen nach unten. Annum hei&#223;t zwar j&#228;hrlich- diese, bis zu 1,50 m hoch wachsenden Pflanzen lassen sich jedoch auch mehrj&#228;hrig halten- vorausgesetzt sie werden ihren Anspr&#252;chen gem&#228;&#223; gepflegt und vor Frost gesch&#252;tzt.</p>
<p>Capsicum baccatum: Baccatum hei&#223;t beeren&#228;hnlich. Diese strauchig wachsende Chili-Pepper-Art beinhaltet die meisten in S&#252;damerika beheimateten Sorten aus der Aji- Gruppe. Aji (sprich ah-hee) ist der Begriff f&#252;r Hot-Chili, der sich aus der pr&#228;kolumbianischen Sprache in die der spanischen Eroberer verpflanzt hatte und bis heute darin erhalten blieb. Die Bl&#228;tter, auch die der Bl&#252;ten, sind gro&#223;, letztere wei&#223;- gr&#252;nlich mit gelblichen Tupfen und die Fr&#252;chte sind sowohl rund (wie Beeren) als auch l&#228;nglich. Nur eine Frucht die nach unten h&#228;ngt gibt es pro Knoten, wie bei der Capsicum annum.</p>
<p>Capsicum frutescens: Fructescens bedeutet strauchartig, womit der Wuchs gemeint ist. Die Bl&#252;tenbl&#228;tter sind gr&#252;n und 1 bis 4 davon wachsen aus jedem Knoten. Die meist scharfen Fr&#252;chte, wachsen aufrecht nach oben, das macht sie zur Zierpaprika geeignet. Asien, Afrika und Mexiko sind die Orte in denen sie am intensivsten angebaut wird. Hierunter finden sich die sch&#228;rfsten Schoten.</p>
<p>Capsicum pubescens: Pubescens bedeutet behaart denn die Bl&#228;tter sind pelzig. Die Bl&#252;ten sind violett, und die gro&#223;en, dickfleischigen, meist scharfen Fr&#252;chte beinhalten schwarze Samen. Diese Sorte w&#228;chst sie in den Bergen S&#252;damerikas bis auf 3000 m H&#246;he. Daher ist sie, als einzige der genannten, bis ca. -5°C frosthart. Bei richtiger Pflege kann sie bis zehn Jahre alt werden. Sie kreuzt sich kaum mit anderen Sorten.</p>
<p>Capsicum chinense: Die Bezeichnung chinense verweist nach China, f&#228;lschlicherweise, denn die Heimat dieser Pflanze ist Peru. W&#228;hrend sie in den Andenl&#228;ndern heute kaum noch von Bedeutung ist, wird sie (auf Meeresspiegelh&#246;he) in der Karibik um so mehr kultiviert. Sie entwickelt 2 bis 5 wei&#223;e bis gr&#252;nliche Bl&#252;ten pro Knoten und besitzt ein fruchtiges Aroma bei extremer Sch&#228;rfe. Die l&#228;nglich- ovalen Chilibl&#228;tter sind gestielt und ganzrandig (wie bei allen Gattungen).</p>
<div id="attachment_561" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><img src="http://blog.zungenfeuer.de/wp-content/uploads/2010/06/DSCI0024-150x150.jpg" alt="scharfe Chilis" title="Chilisortiment" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-561" /><p class="wp-caption-text">scharfe Chilis</p></div>
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		<title>Chili &#8211; Anbau und Aufzucht von Chilipflanzen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[anbau]]></category>
		<category><![CDATA[chili]]></category>
		<category><![CDATA[chilipflanze]]></category>

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		<description><![CDATA[Chili- Peppers sind ein gesundes Gem&#252;se und eignen sich gut zur Selbstversorgung, denn selbst ausgefallene Sorten sind leicht anzubauen. Die Pflanzen eignen sich auch zur Dekoration, denn sie erfreuen das Auge durch sattgr&#252;nes Laub und gl&#228;nzende Schoten in leuchtenden Farben. Au&#223;erdem gibt es keine Probleme mit anderer Pflanzen Nachbarschaft.
Anzucht
F&#252;r die Jungpflanzenanzucht sind etwa neun Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chili- Peppers sind ein gesundes Gem&#252;se und eignen sich gut zur Selbstversorgung, denn selbst ausgefallene Sorten sind leicht anzubauen. Die Pflanzen eignen sich auch zur Dekoration, denn sie erfreuen das Auge durch sattgr&#252;nes Laub und gl&#228;nzende Schoten in leuchtenden Farben. Au&#223;erdem gibt es keine Probleme mit anderer Pflanzen Nachbarschaft.</p>
<p>Anzucht<br />
F&#252;r die Jungpflanzenanzucht sind etwa neun Wochen einzuplanen. Anfang M&#228;rz kann ausges&#228;t werden. Die Keimung wird beschleunigt, wenn man die Samen zwei Tage, direkt vor der Aussaat, in warmes Wasser legt. F&#252;r die Keimlinge am besten vertr&#228;glich ist n&#228;hrstoffarme Aussaaterde. In das mit Erde gef&#252;llte Gef&#228;&#223; (z.B. T&#246;pfe oder Aussaatschalen) werden die Samen gelegt, angedr&#252;ckt und dann mit 0,5 cm Erde &#252;bersiebt. Ein Etikett erinnert an Sortennamen und Aussaattermin, dann wird mit weichem Brausestrahl gut gew&#228;ssert. Die Temperatur des Aufzuchtortes sollte in der Keimphase, von zehn bis zwanzig Tagen, zwischen 22 und 28° C liegen. Die Aussaat wird mit Vlies, Folie oder Papier abgedeckt, bis die ersten Keimlinge erscheinen, dann wird die Abdeckung entfernt. Aus den schnellsten und kr&#228;ftigsten Keimlingen entwickeln sich erfahrungsgem&#228;&#223; sp&#228;ter die kr&#228;ftigsten und ertragreichsten Pflanzen. Die Erde sollte w&#228;hrend der ganzen Zeit feucht aber nicht nass gehalten werden.</p>
<p>Vereinzeln der Jungpflanzen<br />
Nachdem das Saatgut soweit aufgegangen ist, dass die Keimbl&#228;tter (das erste Blattpaar) voll entfaltet sind und man die Pfl&#228;nzchen gut greifen kann, werden die Keimlinge pikiert, d.h. vereinzelt. Vorbereitend werden T&#246;pfe oder Schalen mit einer Mischung aus Aussaaterde und Blumenerde gef&#252;llt, dahinein bohrt man mit einem kleinen H&#246;lzchen oder einem Pikierstab ein kleines Loch zum Einsetzen des Pfl&#228;nzchens. Dieses hebt man mithilfe des H&#246;lzchens vorsichtig aus der Aussaatschale, dabei setzt man unterhalb der Wurzeln an, und transplantiert sie in das Erdloch im vorbereiteten Gef&#228;&#223;. Von der Seite wird nun sorgsam Erde an die Wurzeln gedr&#252;ckt. Damit die Wurzeln ausreichend Wasser und N&#228;hrstoffe aufnehmen k&#246;nnen, ist es wichtig, dass sie in festem Kontakt mit der Erde stehen. Nach dem Pikieren sollte der Abstand mindestens 10 cm betragen, dann werden die Pfl&#228;nzchen angegossen und etikettiert. An einem hellen Ort mit etwa 22 °C bis zur Zeit des Auspflanzens gestellt, wird die Erde feucht aber nicht nass gehalten. Nach zehn Tagen wird dem Gie&#223;wasser Fl&#252;ssigd&#252;nger beigegeben, diese D&#252;ngung erfolgt zwei- bis dreimal im Rhythmus von zwei Wochen.</p>
<p>Auspflanzung und Klima<br />
Ab Mitte Mai kann ins Freiland gepflanzt werden, ins Fr&#252;hbeet oder ungeheizte Gew&#228;chshaus schon Anfang Mai. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingepflanzt wird als sie vorher im Boden stand, um ihre Stengel vor F&#228;ule zu bewahren. Sind bei niedrig wachsenden (bis 40 cm) Sorten St&#252;tzhilfen entbehrlich, brauchen frei stehende hohe Pflanzen oder solche mit reichem Fruchtansatz Halt, entweder durch waagrecht aufgespannte Netze oder St&#252;tzringe in die sie hineinwachsen k&#246;nnen. Die niedrigen Chili werden in einer Menge von 10 bis 15 pro Quadratmeter, also teppichartig gepflanzt, die hohen sind nur mit vier bis f&#252;nf auf der selben Fl&#228;che vertreten (mindestens 50 cm Abstand). Zur Platzausnutzung in Gew&#228;chsh&#228;usern, empfiehlt sich eine Auf- und Umleiten der Paprikatriebe an Dr&#228;hten bzw. Schn&#252;ren. Vor zu engen Bepflanzung wird gewarnt, denn bei mangelnder Bel&#252;ftung drohen Pilz- und andere Pflanzenkrankheiten. Der Boden im Freiland oder Beet, ist am besten humos und locker, mit einem Ph-Wert von 5,5- 6,5 und mit Kompost oder Stickstoffd&#252;nger vorbehandelt. Wichtig f&#252;r gutes Gedeihen ist ein heller und warmer Standort, d.h. entweder im Fr&#252;hbeet bzw. Gew&#228;chshaus oder an einem gesch&#252;tzten aber unbeschatteten Platz auf Balkon, Terrasse oder an der Hausmauer. Bis nach den Eisheiligen, Ende Mai, sch&#252;tzen in Fr&#252;hbeet und Gew&#228;chshaus, Abdeckungen mit Strohmatten oder Vlies vor Nachtfr&#246;sten. Damit Luft zirkulieren und die Paprika nach oben wachsen kann, werden im Sommer die Fenster des Fr&#252;hbeets auf Mauersteine etc. aufgesockelt.</p>
<p>H&#246;chste Ertr&#228;ge erzielt man nur per klimagesteuertem Gew&#228;chshaus, denn die Temperatur soll zwischen 18°C und 35°C liegen- weshalb f&#252;r den Garten unempfindliche Sorten gebraucht werden und das Kleingew&#228;chshaus im Sommer gel&#252;ftet bzw., bei zu gro&#223;er W&#228;rmeentwicklung, auch beschattet werden soll. Die Luftfeuchtigkeit sollte ebenfalls geregelt sein, denn bei &#252;ber 85% schr&#228;nkt sie die Best&#228;ubung ein, w&#228;hrend bei unter 60% Ernteausf&#228;lle durch Abwerfen von Bl&#252;tenknospen m&#246;glich sind.</p>
<p>Bew&#228;sserung<br />
Die relativ flach wurzelnden Chilis sollten regelm&#228;&#223;ig, mit wenig Wasser, gegossen werden, da sie auf Wasserreserven in der Tiefe nicht zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen; und im Sommer trocknet die Erde schnell aus. Dagegen f&#252;hrt Staun&#228;sse, wozu es besonders bei k&#252;hleren Temperaturen schnell kommen kann, evtl. zum Absterben der Wurzeln. Man kann auch eine Bew&#228;sserungsanlage bereitstellen. Sehen die Pflanzen blass und mager aus, wird dem Wasser Fl&#252;ssigd&#252;nger zugegeben, sind sie dunkelgr&#252;n und voll, wird eine D&#252;ngepause eingelegt, so dass man im Schnitt alle ein bis zwei Wochen d&#252;ngt. F&#252;r den Anbau in Balkonk&#228;sten, K&#252;beln, T&#246;pfen und Ampeln in Holz, Ton, oder Plastik gilt es zu beachten, dass Paprikapflanzen keine Staun&#228;sse vertragen, weshalb sich als Drainage empfiehlt, die Gef&#228;&#223;e vor der Bepflanzung unten mit Kieselsteinen, Tonscherben oder Bl&#228;hton zu bef&#252;llen. Als Halterung gibt man normale Blumenerde in den Topf (mit N&#228;hrl&#246;sung gegossene Paprika brauchte an sich keine Erde, denn diese dient ihr nur als N&#228;hrstofflieferant). Jede 3.- 4. Woche wird mit dem Gie&#223;wasser ged&#252;ngt, ansonsten wird je nach Topfgr&#246;&#223;e, regelm&#228;&#223;ig und m&#228;&#223;ig gegossen.</p>
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