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	<title>Scharfe Saucen online bestellen &#187; chilipflanze</title>
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		<title>Chili &#8211; Anbau und Aufzucht von Chilipflanzen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 14:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Chili- Peppers sind ein gesundes Gem&#252;se und eignen sich gut zur Selbstversorgung, denn selbst ausgefallene Sorten sind leicht anzubauen. Die Pflanzen eignen sich auch zur Dekoration, denn sie erfreuen das Auge durch sattgr&#252;nes Laub und gl&#228;nzende Schoten in leuchtenden Farben. Au&#223;erdem gibt es keine Probleme mit anderer Pflanzen Nachbarschaft.
Anzucht
F&#252;r die Jungpflanzenanzucht sind etwa neun Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chili- Peppers sind ein gesundes Gem&#252;se und eignen sich gut zur Selbstversorgung, denn selbst ausgefallene Sorten sind leicht anzubauen. Die Pflanzen eignen sich auch zur Dekoration, denn sie erfreuen das Auge durch sattgr&#252;nes Laub und gl&#228;nzende Schoten in leuchtenden Farben. Au&#223;erdem gibt es keine Probleme mit anderer Pflanzen Nachbarschaft.</p>
<p>Anzucht<br />
F&#252;r die Jungpflanzenanzucht sind etwa neun Wochen einzuplanen. Anfang M&#228;rz kann ausges&#228;t werden. Die Keimung wird beschleunigt, wenn man die Samen zwei Tage, direkt vor der Aussaat, in warmes Wasser legt. F&#252;r die Keimlinge am besten vertr&#228;glich ist n&#228;hrstoffarme Aussaaterde. In das mit Erde gef&#252;llte Gef&#228;&#223; (z.B. T&#246;pfe oder Aussaatschalen) werden die Samen gelegt, angedr&#252;ckt und dann mit 0,5 cm Erde &#252;bersiebt. Ein Etikett erinnert an Sortennamen und Aussaattermin, dann wird mit weichem Brausestrahl gut gew&#228;ssert. Die Temperatur des Aufzuchtortes sollte in der Keimphase, von zehn bis zwanzig Tagen, zwischen 22 und 28° C liegen. Die Aussaat wird mit Vlies, Folie oder Papier abgedeckt, bis die ersten Keimlinge erscheinen, dann wird die Abdeckung entfernt. Aus den schnellsten und kr&#228;ftigsten Keimlingen entwickeln sich erfahrungsgem&#228;&#223; sp&#228;ter die kr&#228;ftigsten und ertragreichsten Pflanzen. Die Erde sollte w&#228;hrend der ganzen Zeit feucht aber nicht nass gehalten werden.</p>
<p>Vereinzeln der Jungpflanzen<br />
Nachdem das Saatgut soweit aufgegangen ist, dass die Keimbl&#228;tter (das erste Blattpaar) voll entfaltet sind und man die Pfl&#228;nzchen gut greifen kann, werden die Keimlinge pikiert, d.h. vereinzelt. Vorbereitend werden T&#246;pfe oder Schalen mit einer Mischung aus Aussaaterde und Blumenerde gef&#252;llt, dahinein bohrt man mit einem kleinen H&#246;lzchen oder einem Pikierstab ein kleines Loch zum Einsetzen des Pfl&#228;nzchens. Dieses hebt man mithilfe des H&#246;lzchens vorsichtig aus der Aussaatschale, dabei setzt man unterhalb der Wurzeln an, und transplantiert sie in das Erdloch im vorbereiteten Gef&#228;&#223;. Von der Seite wird nun sorgsam Erde an die Wurzeln gedr&#252;ckt. Damit die Wurzeln ausreichend Wasser und N&#228;hrstoffe aufnehmen k&#246;nnen, ist es wichtig, dass sie in festem Kontakt mit der Erde stehen. Nach dem Pikieren sollte der Abstand mindestens 10 cm betragen, dann werden die Pfl&#228;nzchen angegossen und etikettiert. An einem hellen Ort mit etwa 22 °C bis zur Zeit des Auspflanzens gestellt, wird die Erde feucht aber nicht nass gehalten. Nach zehn Tagen wird dem Gie&#223;wasser Fl&#252;ssigd&#252;nger beigegeben, diese D&#252;ngung erfolgt zwei- bis dreimal im Rhythmus von zwei Wochen.</p>
<p>Auspflanzung und Klima<br />
Ab Mitte Mai kann ins Freiland gepflanzt werden, ins Fr&#252;hbeet oder ungeheizte Gew&#228;chshaus schon Anfang Mai. Es ist darauf zu achten, dass die Pflanze nicht tiefer eingepflanzt wird als sie vorher im Boden stand, um ihre Stengel vor F&#228;ule zu bewahren. Sind bei niedrig wachsenden (bis 40 cm) Sorten St&#252;tzhilfen entbehrlich, brauchen frei stehende hohe Pflanzen oder solche mit reichem Fruchtansatz Halt, entweder durch waagrecht aufgespannte Netze oder St&#252;tzringe in die sie hineinwachsen k&#246;nnen. Die niedrigen Chili werden in einer Menge von 10 bis 15 pro Quadratmeter, also teppichartig gepflanzt, die hohen sind nur mit vier bis f&#252;nf auf der selben Fl&#228;che vertreten (mindestens 50 cm Abstand). Zur Platzausnutzung in Gew&#228;chsh&#228;usern, empfiehlt sich eine Auf- und Umleiten der Paprikatriebe an Dr&#228;hten bzw. Schn&#252;ren. Vor zu engen Bepflanzung wird gewarnt, denn bei mangelnder Bel&#252;ftung drohen Pilz- und andere Pflanzenkrankheiten. Der Boden im Freiland oder Beet, ist am besten humos und locker, mit einem Ph-Wert von 5,5- 6,5 und mit Kompost oder Stickstoffd&#252;nger vorbehandelt. Wichtig f&#252;r gutes Gedeihen ist ein heller und warmer Standort, d.h. entweder im Fr&#252;hbeet bzw. Gew&#228;chshaus oder an einem gesch&#252;tzten aber unbeschatteten Platz auf Balkon, Terrasse oder an der Hausmauer. Bis nach den Eisheiligen, Ende Mai, sch&#252;tzen in Fr&#252;hbeet und Gew&#228;chshaus, Abdeckungen mit Strohmatten oder Vlies vor Nachtfr&#246;sten. Damit Luft zirkulieren und die Paprika nach oben wachsen kann, werden im Sommer die Fenster des Fr&#252;hbeets auf Mauersteine etc. aufgesockelt.</p>
<p>H&#246;chste Ertr&#228;ge erzielt man nur per klimagesteuertem Gew&#228;chshaus, denn die Temperatur soll zwischen 18°C und 35°C liegen- weshalb f&#252;r den Garten unempfindliche Sorten gebraucht werden und das Kleingew&#228;chshaus im Sommer gel&#252;ftet bzw., bei zu gro&#223;er W&#228;rmeentwicklung, auch beschattet werden soll. Die Luftfeuchtigkeit sollte ebenfalls geregelt sein, denn bei &#252;ber 85% schr&#228;nkt sie die Best&#228;ubung ein, w&#228;hrend bei unter 60% Ernteausf&#228;lle durch Abwerfen von Bl&#252;tenknospen m&#246;glich sind.</p>
<p>Bew&#228;sserung<br />
Die relativ flach wurzelnden Chilis sollten regelm&#228;&#223;ig, mit wenig Wasser, gegossen werden, da sie auf Wasserreserven in der Tiefe nicht zur&#252;ckgreifen k&#246;nnen; und im Sommer trocknet die Erde schnell aus. Dagegen f&#252;hrt Staun&#228;sse, wozu es besonders bei k&#252;hleren Temperaturen schnell kommen kann, evtl. zum Absterben der Wurzeln. Man kann auch eine Bew&#228;sserungsanlage bereitstellen. Sehen die Pflanzen blass und mager aus, wird dem Wasser Fl&#252;ssigd&#252;nger zugegeben, sind sie dunkelgr&#252;n und voll, wird eine D&#252;ngepause eingelegt, so dass man im Schnitt alle ein bis zwei Wochen d&#252;ngt. F&#252;r den Anbau in Balkonk&#228;sten, K&#252;beln, T&#246;pfen und Ampeln in Holz, Ton, oder Plastik gilt es zu beachten, dass Paprikapflanzen keine Staun&#228;sse vertragen, weshalb sich als Drainage empfiehlt, die Gef&#228;&#223;e vor der Bepflanzung unten mit Kieselsteinen, Tonscherben oder Bl&#228;hton zu bef&#252;llen. Als Halterung gibt man normale Blumenerde in den Topf (mit N&#228;hrl&#246;sung gegossene Paprika brauchte an sich keine Erde, denn diese dient ihr nur als N&#228;hrstofflieferant). Jede 3.- 4. Woche wird mit dem Gie&#223;wasser ged&#252;ngt, ansonsten wird je nach Topfgr&#246;&#223;e, regelm&#228;&#223;ig und m&#228;&#223;ig gegossen.</p>
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		<title>Chili &#8211; Botanik und Genetik</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 20:53:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>zungenfeuer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chili Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[botanik]]></category>
		<category><![CDATA[capsaicin]]></category>
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		<description><![CDATA[Botanische Bestimmung
Es existieren insgesamt eine Unzahl von Chili-Unterarten und Variet&#228;ten. Mehr als 300 sind bisher bekannt, davon stammen &#252;ber 200 aus Mexiko. Ein gro&#223;er Teil geh&#246;rt Chili, Paprika und Peperoni an. Diese stammen alle aus der Pflanzenfamilie Capsicum. Dieser wiederum entstammt aus der Gro&#223;familie der Nachtschattengew&#228;chse Solanaceae. In dieser sind so bekannte Mitglieder zu finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Botanische Bestimmung</p>
<p>Es existieren insgesamt eine Unzahl von Chili-Unterarten und Variet&#228;ten. Mehr als 300 sind bisher bekannt, davon stammen &#252;ber 200 aus Mexiko. Ein gro&#223;er Teil geh&#246;rt Chili, Paprika und Peperoni an. Diese stammen alle aus der Pflanzenfamilie Capsicum. Dieser wiederum entstammt aus der Gro&#223;familie der Nachtschattengew&#228;chse Solanaceae. In dieser sind so bekannte Mitglieder zu finden wie die Kartoffel, Tomate, aber auch Giftpflanzen wie die Tollkirsche. Dies gibt auch zu verstehen, warum die Fr&#252;chte der Chili-Pepper in dem Sinne keine Schoten wie bsp. Erbsenschoten sind. Sie ist eine Beerenfrucht, wie die Tomate, auch wenn wir sie oft anders bezeichnen. Pfeffer, ein ganz bekanntes Gew&#252;rz, hat mit Capsicum wiederum garnichts zu tun, es geh&#246;rt zu einer ganz anderen Gattung, n&#228;mlich der Pfeffergew&#228;chse Piperaceae.  Pfeffer stamd aus S&#252;dindien, wobei Chilipfeffer nachweislich aus Mittel- bzw. S&#252;damerika stammt. Die Sch&#228;rfe des Pfeffers stammt aus dem Inhaltsstoff Piperin, und nicht aus Capsaicin. Der ureigene Wirkstoff der scharfen Paprika heisst Capsaicin. Unterscheiden tut der Konsument Hot Peppers ganz besonders anhand der Sch&#228;rfe, und mit zuhilfenahme einer k&#252;chenpraktischen Skala, auf der alles von milderem Gem&#252;se bis hin zu scharfer Gew&#252;rzpaprika zu finden ist. Hierbei findet jedoch nur eine Laienqualifiezierung statt, die mit einer wissenschaftlichen in keinster Weise &#252;bereinstimmend ist. Selbst Wissenschaftlern f&#228;llt es jedoch schwer, alle Sorten einwandfrei zuzuordnen.</p>
<p><span id="more-161"></span><br />
Kultivierte Gattungen<br />
&#220;ber 20 verschiedene Arten der Gattung Capsicum sind mittlerweile bekannt, davon werden nur die nachfolgenden 5 weltweit domestiziert:</p>
<p>Capsicum annum: die bedeutenste Art weltweit. Zu ihr geh&#246;rt die Gem&#252;sepaprika und die meisten, au&#223;erhalb von Lateinamerika kommerziell angebotenen Sorten. Diese Sorten sind auch die ersten gewesen, die von Columbus und seinen sp&#228;teren Nacheiferern auf der Welt verteilt wurden. Bei dieser Art wachsen die Fr&#252;chte nach unten. Annum bedeutet zwar j&#228;hrlich, allerdings kann man diese bis zu 1,50m hoch wachsenden Pflanzen auch mehrere Jahre halten. Vorraussetzung ist allerdings, die Pflanzen werden ihren Anspr&#252;chen ordnungsgem&#228;&#223; gepflegt sowie vor Frost gesch&#252;tzt.</p>
<p>Capsicum baccatum: Der Name Baccatum bedeutet beeren&#228;hnlich. Diese Chili-Pepper-Art ist sehr strauchig wachsend und hat die meisten Sorten aus der Aji- Gruppe, welche in S&#252;damerika beheimatet sind. Aji (ausgesprochen: ah-hee) ist ein Begriff f&#252;r Hot-Chili. Dieser Begriff hat sich aus der pr&#228;kolumbianischen Sprache in die der spanischen Eroberer verpflanzt. Bis heute blieb dies erhalten. Die Bl&#228;tter der Bl&#252;ten, sowie die normalen Bl&#228;tter, sind alle gro&#223;. Die Bl&#252;tenbl&#228;tter sind wei&#223;-gr&#252;nlich mit gelblichen Tupfen. Die Fr&#252;chte sind rund (beerenf&#246;rmig) und l&#228;nglich. Hierbei gibt es jedoch nur eine Frucht, die nach unten h&#228;ngt, pro Knoten. Dies ist auch bei der Capsicum annum der Fall.</p>
<p>Capsicum frutescens: Strauchartig bedeutet der Begriff Fructescens. Hier ist der Wuchs mit gemeint. Die Farbe der Bl&#252;tenbl&#228;tter ist gr&#252;n und 1 &#8211; 4 Wachsen aus jedem Knoten. Durch den aufrecht nach oben wachsenden Trieb, sind diese meist scharfen Fr&#252;chte auch zur Zierpaprika geeignet. In Asien, Afrika und Mexiko wird diese Frucht am intensivsten angebaut. Dort lassen sich die sch&#228;rfsten Schoten finden.</p>
<p>Capsicum pubescens: Der Begriff Pucscens bedeutet behaart. Die Bl&#228;tter sind in dem Fall pelzig. Die Bl&#252;ten haben eine violette Farbe, die gro&#223;en und dickfleischigen, haupts&#228;chlich scharfen Fr&#252;chte tragen schwarze Samen. Bis auf 3000m H&#246;he w&#228;chst diese Sorte in den Bergen S&#252;damerikas. Aus dem Grund ist sie, als einzige der genannten Sorten, bis ca. -5°C frostbest&#228;ndig. Einer richtigen Pflege vorausgesetzt, kann sie bis zu 10 Jahre alt werden. Mit anderen Sorten kreuzt sie sich kaum.</p>
<p>Capsicum chinense: Wie der Name vermuten l&#228;sst, verweist diese Sorte nach China. Dies ist jedoch falsch, denn die Pflanze ist in Peru beheimatet. In den Andenl&#228;ndern ist sie heute kaum noch von Bedeutung, daf&#252;r ist sie (auf Meerespiegelh&#246;he) in der Karibik umso mehr anzufinden. 2 &#8211; 5 wei&#223;e bis gr&#252;nliche Bl&#252;ten pro Knoten entwickelt sie und besitzt zudem bei extremer Sch&#228;rfe noch ein fruchtiges Aroma. Diese ovalen, l&#228;nglichen Chilibl&#228;tter sind allesamt gestielt und ganzrandig (zu finden bei allen Gattungen).</p>
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