Mit ‘Paprika’ getaggte Artikel

Chili und Nährstoffe

Donnerstag, 17. Juni 2010

Nährstoffe
Im Vitalstoffpaket Paprika, das zu etwa 90 Prozent aus Wasser besteht, verbinden sich viele Ballaststoffe mit wenig Kalorien. Das gesunde Vergnügen hat gerade mal zwischen 14 (grüne Paprika) bis 20 (rote Paprika) und 40 (Gewürzpaprika) Kalorien. Der geringfügige Unterschied kommt daher, dass die unreifen grünen Schoten noch nicht soviel Zucker enthalten wie die roten süßeren, während die Gewürzpaprika aus konzentrierterem Fruchtfleisch besteht, also weniger Wasser enthält. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen bringt der Verzehr scharfer Chillies den Stoffwechsel in Schwung, wodurch der Grundumsatz gesteigert, d.h. mehr Kalorien verbrannt werden. Pflegen Sie also lieber eine herzhafte Küche, mit Paprika und Chili, anstatt sich um Gewichtszunahme Sorgen zu machen, dann brauchen Sie auch nicht übermäßig viel Fett als Geschmacksträger.

Das Schlemmen macht zufrieden, denn, egal ob rohe oder gekochte Früchte verwendet werden, hier bietet ein komplexer Nährstoffcocktail viel Erfrischung: in Salaten, als Knabberzeug oder zu Saft gepresst. Püriertes Paprikamark ist vielseitig einsetzbar: als Paste, in einen Gemüsesaft eingerührt oder aufs Brot gestrichen, für Suppen- und Saucengrundlagen und viele pikante Dips und Salsas.

Vitalstoffe
Paprika ist die Gemüsesorte mit dem höchsten Vitamin C- Gehalt und zwar, je reifer, desto höher. In einem Fruchtschnitz von 100 Gramm sind zwischen 25- 140 mg (in grünen Früchten) und 150- 400 mg (in roten, bzw. Tomatenpaprika) enthalten. Das ist mehr als in Citrusfrüchten. Selbst im (nicht abgelagerten) Pulver ist das Vitamin noch nachweisbar.

Das Tagessoll von 100 mg Vitamin C hilft, durch Stärkung des Immunsystems, Krankheiten in Schach zu halten. Mit Paprika ist es schnell erfüllt. Auch der Gehalt an Carotin, ein Pflanzenfarbstoff, welcher in Verbindung mit etwas Öl oder Fett verzehrt, zu Vitamin A umgewandelt wird, steigt mit der Reife der Frucht; und ihrer Zunahme an rotorangen Pigmenten. 100 Gramm Frischfrucht bieten von ca. 1 mg (Grünfrucht) bis 30 mg (Rotfrucht), wobei 0,15 bzw. 3,5 mg davon Beta-Carotin ist. Durch Zerkleinern oder Kochen wird dieses Vitamin für den Körper leichter verwertbar. Es ist gegen zellschädigende Genussgifte wirksam und notwendig für gesunde Haut und Augen. Flavonoide (Vitamin P), ergänzen das vitalitätssteigernde Trio. Diese gelb, rot, blau oder violett färbenden (sekundären) Pflanzenstoffe sind Mikronährstoffe, die einerseits das Nahrungsmittel farblich bzw. geschmacklich gestaltenden und andererseits positive Nebenwirkungen auf die Gesundheit haben.

So fangen sie, als Antioxidantien, freie Sauerstoffradikale, d.h. sie überführen, durch Umweltgifte oder UV- Strahlung entstandene, reaktive Verbindungen in verträglichere wodurch die Zelle vor Schaden bewahrt wird. Flavonoide befinden sich zumeist direkt in der Randschicht der Frucht, weswegen es, wenn nicht vonnöten, besser ist, auf Häuten und Schälen der Schoten zu verzichten.

Scharfe Saucen für jeden Geschmack

Montag, 19. April 2010

Wie überall im Leben gehen auch beim Essen die Geschmäcker der Menschen stark auseinander. Das ist auch gut so, denn sonst würde es auf den Tellern schnell langweilig werden. Schauen wir uns doch in diesem Zusammenhang einmal einige Fleischvarianten an. Beginnen wir beim Gulasch. Der eine Mensch mag ihn mild, während der Andere die kräftige Würzung der ungarischen Variante bevorzugt, bei der reichlich Paprika zum Einsatz kommt. Der Dritte wieder möchte einen ordentlichen Hauch von Chili spüren, der dem Ganzen richtiges Feuer verleiht.

Dort kommen die Suicide und Mad Dog Saucen zum Einsatz. Hier kann man aus fünf verschiedenen Schärfegraden wählen. Sie beginnen bei 175.000 Scoville Einheiten und reichen bis hin zu 1 Million Scoville Einheiten. Letzteres sollte man dann aber besser im abgeschlossenen Giftschrank stehen haben, denn unverdünnt genossen, schreien anschließend die Schleimhäute von Mund, Rachen und Magen um Hilfe. Die Scoville Einheiten geben übrigens an, die wie vielen Tropfen Wasser man einen Tropfen des Extraktes verdünnen muss, um von der Schärfe nichts mehr spüren zu können. Sie werden deshalb nicht umsonst unter der Produktbezeichnung flüssiges Feuer angeboten. Nomen est omen trifft hier auf jeden Fall zu.